Menschen

Ali Neander

Albrecht „Ali“ Neander (*2. Juli 1958 in Hamburg) ist eine feste Größe der hessischen Musikszene: Mit den Rodgau Monotones, als Sideman für Künstler wie Xavier Naidoo oder Glashaus sowie mit eigenen Projekten beweist er musikalische Vielfalt. Die Alben Boomer Bends (2024) und Planet Edge (2023) sind Beispiele seiner anhaltenden Kreativität.

Seit 1999 lebt Neander im Frankfurter Stadtteil Schwanheim. Dort führt er mit seiner Frau Sabine Fischmann und den beiden Töchtern – Romy und Juli – ein lebendiges, künstlerisch geprägtes Familienleben. Die Töchter, die sich kreativ entwickeln und ohne Leistungsdruck aufwachsen, zählen zu den „Künstlerkindern“ von Schwanheim . Die Familie schätzt die ruhige Atmosphäre am Mainufer, die freundlichen Nachbarn und die entspannte Stimmung, die sie täglich begleitet .

Sabine Fischmann

Sabine Fischmann (*20. März 1974 in München) ist Pianistin, Sängerin, Schauspielerin, Komponistin, Regisseurin und Dozentin. Ihre Ausbildung in Frankfurt führte 2002 zum Chanson-Programm Chanson d’amour. Seitdem ist sie regelmäßig in Kulturprojekten und Festivals aktiv, u.a. mit Ensemble Modern und Michael Quast.

Seit 2011 lebt sie mit Ali Neander und ihren Töchtern Romy und Juli in Frankfurt-Schwanheim. Sie nennt den Stadtteil „safe haven“, eine freundliche Umgebung mit inspirierendem Mainufer. Die Kinder wachsen kreativ und ohne Leistungsdruck auf.

Fischmann engagiert sich in kulturellen und sozialen Projekten, von Kinder-Musicals bis Benefizaktionen. Seit 2011 unterrichtet sie Sprecherziehung und szenische Darstellung an der Frankfurter Musikhochschule. 2022 erhielt sie die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt.

Namika

Namika, mit bürgerlichem Namen Hanan Hamdi (*1991), ist in Frankfurt am Main geboren und im Stadtteil Schwanheim/Goldstein aufgewachsen. Ihre Familie stammt aus der marokkanischen Stadt Nador – ihr Künstlername bedeutet „Die Schreibende“ in der Berbersprache Tamazight.

Bekannt wurde sie 2015 mit dem Album „Nador“ und dem Hit „Lieblingsmensch“, der Platz 1 der deutschen Charts erreichte. Weitere Erfolge wie „Je ne parle pas français“ und „Hellwach“ machten sie zu einer festen Größe im deutschen Pop-Rap.

Namika verbindet in ihrer Musik deutsche Texte mit orientalischen Einflüssen und spricht Themen wie Identität, Zugehörigkeit und das Leben zwischen zwei Kulturen an. Ihre Kindheit in Schwanheim prägt ihre Sicht auf Herkunft, Sprache und Heimat bis heute.